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Rezension: Das Glück hat vier Farben von Lisa Moore


Mich hat das Buch durch seinen Namen und die Beschreibung unheimlich neugierig gemacht.

Das Glück hat vier Farben von Lisa Moore



Hardcover: 364 Seiten
Verlag: Sauerländer
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €, HC 16,99 €
Erschienen: März 2017 



Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken ...
Das erste Jugendbuch der Booker-Prize-Kandidatin Lisa Moore: Ein ebenso kluger wie komischer Roman über die Suche nach dem Glück, der voller kleiner und großer Weisheiten steckt. 



Lisa Moore wurde 1964 in St. John’s, Kanada, geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Kunst am Nova Scotia College of Art and Design und hat mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit der Nominierung für den Man Booker Prize. ›Das Glück hat vier Farben‹ ist ihr erster Roman für Jugendliche.

 

Die Schreibweise der Autorin ist sehr distanziert, kühl. Dennoch konnte ich insgesamt sehr leicht folgen. Mir hat diese doch sehr untypische Schreibweise es jedoch sehr schwer gemacht, einen Bezug zum Buch und zu den Charakteren zu bekommen.

Erzählt wird alles in der Ich-Perspektive, welche jedoch nicht so gefühlvoll umgesetzt wurde wie ich es mir gewünscht hätte. Mein Bezug zu Flannery konnte nicht wirklich aufgebaut werden, was es mir insgesamt sehr schwer gemacht hat.

Flannery ist ein ausgefallener Charakter, welcher viele verschiedene Züge beinhaltet. Man merkt ihr durchaus an, dass sie 16 Jahre sein soll doch gleichzeitig ist sie als Erzählerin sehr distanziert und kühl mit allem. Ich konnte sie nicht richtig einschätzen, konnte ihre Gefühle und Wünsche nur lesen und nicht wirklich wahrnehmen. So war sie für mich leider kein Charakter, der im Kopf hängen bleibt.

Alle weiteren Charaktere im Buch wurden zwar aufgegriffen und im Großen und Ganzen auch charakterisiert, dennoch konnte ich auch zu diesen keinen wirklichen Bezug aufbauen.

Die Umsetzung der Geschichte ist im Gesamten ganz schön umgesetzt worden. Wir haben hier ein Mädchen, welches an ihrer einen großen Liebe festhält und erst nach und nach merkt dass man sich manchmal in gänzlich unterschiedliche Richtungen entwickelt. Sie lernt die Entwicklungen kennen, wenn Freunde und man selber erwachsen wird.

Im Grunde muss ich sagen, dass mir die Geschichte selber sehr gut gefallen hat. Doch hatte ich bezüglich der Schreibweise unheimliche Schwierigkeiten immer dabei zu bleiben. Es viel mir so unglaublich schwer dran zu bleiben, mich der Charaktere nicht zu entziehen und einfach aufzugeben.

Ich denke, jedem der mit der distanzierten Schreibweise zurecht kommt der dürfte hier ein schönes Leseerlebnis erleben können. :) 
 

Mit „Das Glück hat vier Farben“ hat Lisa Moore eine interessante Geschichte über Freundschaft, Liebe, die persönliche Entwicklung und der Einsicht geschrieben. Man begleitet die junge Flannery auf den Weg zum Erwachsen werden und erkennt, dass sich auf diesem Weg innerhalb kürzester Zeit einige Dinge in verschiedene Richtungen entwickeln können.





Blogtour "Die Prophezeiung der Hawkweed" von Irina Brignull

Herzlich Willkommen zur Blogtour zu
"Die Prophezeiung der Hawkweed" von Irena Brignull.



Wie ihr in den letzten Tagen - jawohl in den letzten Tagen, ich muss mich nämlich ganze 7 Tage meine Zeit mit euch herumschlagen – schon vernehmen durftet, gibt es bei uns in der Hexenwelt eine Prophezeiung welche sich um eine Hexenfamilie bei den Nordhexen dreht. Doch darüber wurde euch ja schon berichtet, genauso über zwei sehr wichtige Personen die in diese Geschichte nicht gerade unwichtig sind.

Aber das wisst ihr ja alles schon, daher halten wir uns bei diesem Punkt gar nicht auf sondern gehen gleich zur Hexenwelt über. Die ist nämlich nochmal wichtiger und vor allem interessanter für Euch unwertes Volk. Ihr hättet ohne mich überhaupt keine Möglichkeit einen Blick in unsere Welt zu werfen, also erwarte ich Respekt und Dankbarkeit von jedem einzelnen von euch!!!



So, dann schauen wir doch mal was uns meine Kristallkugel über die Welt der Nordhexen zeigen kann.

Übrigens waren wir vor Jahrhunderten noch auf solche Kugeln oder Spiegel angewiesen, doch heutzutage sind sie nur noch ein schönes Dekoobjekt was viele aus Rücksicht der Vergangenheit über aufheben. Ich kann also auch ganz ohne Kugel meinen "Blick" schweifen lassen, doch ihr könnt schlecht in meinem Kopf herumschauen. Aus diesem Grund werden wir heute mal die Kristallkugel sprechen lassen.

Unglaublich viel Platz haben wir ja leider nicht in der Welt, ganz besonders weil ihr Unwerten so viel Platz einnehmt. Aus genau diesem Grund ziehen wir uns in die Wälder und an versteckte Orten zurück, welche von euch nicht zu erreichen sind. Warum ist schnell erklärt, wir schützen sie, sodass ihr gar nicht erst die Möglichkeit habt dort hinzukommen.

Aber egal, lasst mich nicht vom Thema abkommen….hier also ein kleiner Einblick in eines unserer Hexendörfer. 



Wir Hexen sind ja so viel bescheidener als ihr Unwerten. Wir leben in der Natur, innerhalb oder bei Wäldern und das nicht nur um unentdeckt zu sein sondern gleichzeitig um der Natur und seinen Tieren nahe zu sein.

Die Hexen des Nord-Zirkels leben, wie ihr sehen könnt, in leicht heruntergekommenen Holzwohnwägen. Es wird zwar immer wieder etwas repariert, aber wie ihr schon seht sind diese nicht so darauf bedacht den größten Luxus zu haben. Es wird das nötigste gemacht, damit man sich wohlfühlen und die Kinder erziehen und unterrichten kann.

Lasst euch zwischenrein sagen, dass wir Osthexen viel schöner leben und auch so haben wir einfach so viel mehr eleganz als diese stümperhaften Nordhexen. Doch das sei nur am Rande gesagt. ;)

Unweit dieser kleinen Siedlung gibt es einen kleinen Fluss, an welchem man sich waschen und säubern kann. Auch alle alltäglichen arbeiten können innerhalb dieses kleinen Dorfes erledigt werden.

Nun wie kleiden sich überhaupt die Nordhexen. Wie beschreibt man das einem Unwerten, der auf sein Äußerstes stundenlange Zeit aufwendet. Sie sind einfach, tragen dunkle, leichte und vor allem einfache Kleidung die nicht bei der Arbeit behindert. Wer bitte braucht diesen Schnick-Schnack von kurzen Röcken und Kleidern. Sie sind unpraktisch. Selbstverständlich sind wir Hexen sauber, wir waschen uns und auch unsere Kleidung, aber deshalb muss man ja keine Stunden in einem Raum voller verschiedenster Gerätschaften stehen und seine Zeit verschwenden.

 Auch hier sei kurz erwähnt, dass wir Osthexen einen viel ausgefalleneren und vor allem auffallenderen Stil betreiben und dennoch sehr naturverbunden sind.

Wenn man früher daran gedacht hat, dass Hexen in ständige Kämpfe verwickelt wurden geht es uns heutzutage so richtig gut. Wir leben unser Leben, lernen unseren jungspunten Hexennachwuchs die verschiedensten Rituale und bringen ihnen alles bei. Wir kämpfen nicht mehr um unser Überleben, sondern leben unser Leben ganz ohne Angst. 

Selbstverständlich sind in einem Clan nur Frauen! Männer sind einfach nicht begabt dazu Hexen zu sein und genau deshalb werden bei uns auch niemals männliche "Hexen" auf die Welt gebracht. Sie sind nicht förderlich, nur die Frauen bringen die Macht und Stabilität!!!

Wobei es nicht immer so harmonisch ist...ganz besonders, wenn die verschiedenen Clans mal aufeinander treffen.
Es gibt nämlich nicht nur verschiedene Hexendörfer, sondern diesbezüglich auch verschiedene Clans welche die Dörfer besiedeln. Auch wenn wir vom Grundsatz die gleichen sind, ist doch jeder Clan für sich und hat seine ganz eigenen Regeln.

  Meine Wenigkeit gehört zum allseits bekannten und gefürchteten Ostclan, welcher so viel besser ist als der Nordclan. 

Prinzipiell lebt allerdings jeder sein Leben und dennoch hat uns diese Prophezeiung auf den Plan gerufen, denn immerhin soll es eine neue Hexenkönigin geben welche angeblich aus dem Ostclan hervortreten soll. Da können wir einfach nicht die Füße still halten!


Nun gut, dann lasst uns doch mal schauen wo sich unsere „nichtsnutzige“ Hexe Ember heute wieder versteckt. Vielleicht kann ich euch noch einen interessanten Hexenplatz vorstellen…lasst uns doch mal schauen.

Ah, Ember hat sich mal wieder aus der Siedlung geschlichen und ist zum See gelaufen. Ein wirklich wunderschöner und magischer Platz, er verzaubert mich immer wieder und es ist eine Schande dass er bei den Nordhexen liegt. Der See selber ist natürlich nicht magisch, aber ihr Unwerten werdet ihn trotz allem niemals betreten dürfen.

Ember geht gerne an diesen See, ich habe sie schon oft dabei erwischt.
Was sie dort tut ist eigentlich sehr einfach zu erklären. Sie entflieht der Gemeinschaft, lässt ihre Seele bei so viel Natur und Ruhe baumeln und stellt nebenher soweit ich weiß noch Seifen her. Eine sehr unnütze Arbeit für eine Hexe, doch ohne wirkliche Kräfte muss sie sich wohl einen anderen Zeitvertreib suchen.

Doch warum dieser Ort tatsächlich magisch ist hat einen ganz einfachen Grund. Nicht nur, dass er einfach wunderschön ist, sondern hier liegt die Grenze zwischen der Hexenwelt des Nordens und der Welt der Unwerten, also eurer. Schaut es euch nur genau an, vielleicht erkennt ihr den Übergang und könnt euer Glück versuchen diesen zu überwinden. Macht euch aber nicht allzu viel Hoffnung!


Wir ihr seht ist die Hexenwelt etwas ganz besonderes, denn wir halten alles sehr minimalistisch und geben der Natur mehr zurück als das wir ihr nehmen. Ihr als Unwertes Volk solltet euch ein Beispiel nehmen, euren Luxus etwas zurückschrauben und wieder mehr mit der Natur zusammen leben!

Aber was rede ich mir überhaupt den Mund fusselig…ihr habt noch nie auf so weise Vorschläge gehört.


Dann erwarte ich nun, dass ich euch auch neugierig auf unsere Welt gemacht habe und ihr in diese beim Lesen eintauchen werdet. Vielleicht begegnen wir uns ja wieder.



Nun, ich hoffe die Hexe aus dem Ostzirkel konnte euch einen kleinen Einblick in die Hexenwelt geben und ihr wollt jetzt diese gerne noch etwas genauer im Buch „Die Prophezeiung der Hawkweed“ näher ergründen und das mal ganz ohne Kristallkugel. ;o)

Dann habt ihr nun die Möglichkeit eines von zwei Print-Exemplaren zu gewinnen, indem ihr einfach täglich die Fragen unter den Beiträgen beantwortet.

Unsere Gewinne:




Meine Frage an Euch:

Worin leben die Hexen des Nordclans?


Teilnahmebedingungen:

- Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
- Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
- Ein Anspruch auf eine Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
- Keine Haftung für den Postversand
- Versand der Gewinne nur innerhalb von Deutschland
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 5 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn
- Das Gewinnspiel läuft vom 15.03.2016 bis zum 22.03.2016 um 23:59 Uhr
- Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt zeitnah nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs und in der Facebook-Veranstaltung
- wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an nalas.blog@gmail.com senden


Blogtourfahrplan:

15.03. Die Buchvorstellung
16.03. Die Prophezeiung
17.03. Poppy
18.03. Ember
19.03. Die Hexenwelt --> bei mir
20.02. Zaubersprüche
21.02. Die Hexenkönigin

Alle Beiträge und Infos zum Gewinnspiel findet ihr auch in unserer

Facebook-Veranstaltung

Dann hoffe ich auf rege Teilnahme bei unserer schönen Blogtour und wünsche euch einen schönen Tag.



Rezension: Die Prophezeiung der Hawkweed von Irena Brignull


Als ich den Klappentext zu diesem Buch auf der Frankfurter Buchmesse gelesen hatte, war ich eigentlich schon total neugierig und gefangen. Ich wollte die Story dahinter unbedingt kennenlernen. Heute habe ich meine Rezi dazu für euch dabei.

Die Prophezeiung der Hawkweed von Irena Brignull



Hardcover: 454 Seiten
Verlag: Sauerländer
Sprache: Deutsch 

Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 14,99  €, HC 17,99
Erschienen: März 2017


Zwei Mädchen. Zwei Welten. Eine Prophezeiung
Ember und Poppy kommen in derselben finsteren Gewitternacht in weit voneinander entfernten Teilen des Landes zur Welt. Durch einen mächtigen Fluch werden sie noch in der Sekunde ihrer Geburt vertauscht. So wächst das Mädchen Ember in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy, die Hexe, in einer Kleinstadt in England.
Doch Poppy fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren: Wenn sie wütend wird, zerspringen in ihrer Nähe Fensterscheiben oder Dinge fliegen durch den Raum. Ihre Mitschüler halten sie für einen Freak, und Poppys einzige Freunde sind die Katzen. Nur draußen vor der Stadt fühlt sie sich wirklich frei.
Ember hingegen hat keine Ahnung, wie man die Kräfte der Natur heraufbeschwört oder einen Zauber ausspricht, und für das Leben im Wald bei den Frauen des Hexen-Clans ist sie zu zart und verletzlich.

Immer und überall spüren die beiden, dass sie anders sind und nicht dazugehören. Doch von der uralten Prophezeiung, die ihr Schicksal bestimmt, ahnen sie nichts. Erst als sie sich eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen. Denn in irgendeiner Stadt im Süden ist Embers leibliche Mum gerade dabei, den Verstand zu verlieren. Und in den Wäldern im Norden formieren sich die Hexenclans für die letzte Schlacht um den Thron.


Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch.
 

Die Schreibweise der Autorin ist insgesamt sehr angenehm, sodass man ihr leicht und wirklich gut folgen kann. Die Beschreibungen sind bildhaft gestaltet und man konnte sich beim Lesen ein gutes Bild von der Umgebung und den Charakteren machen.


Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von verschiedenen Protagonisten, wobei man innerhalb dieser Erzählungen auch von einem Erzähler durchgeführt wird. Man erhält vorwiegend einen guten Blick auf die Dinge um den Protagonisten herum.


Poppy ist mit eine sehr wichtige Person innerhalb der Geschichte, denn sie ist die verlorene Hexe welche eventuell ein Teil einer Prophezeiung sein könnte. Unter den Menschen ohne Wissen über ihre Kräfte hat sie ein sehr schwieriges Leben, denn ihr passieren immer wieder die unverständlichsten Dinge und wird daher von ihren Mitmenschen und auch ihrer Familie schräg beäugt. Sie ist ein sehr taffes, zielstrebiges und freundliches Wesen, welches jedoch durch die Zeit geprägt wurde. Ihr Charakter ist manchmal etwas schwierig einzuschätzen, macht sie aber auf der anderen Seite auch wieder unheimlich interessant.


Ember lebt als Mensch unter den Hexen, wobei sie das bisher noch nicht wusste. Sie fühlt sich fehl am Platz, wird nur geärgert und hängt hinterher. Dazu soll sie ein Teil einer Prophezeiung sein, die sie jedoch nicht erfüllen kann da ihre Kräfte noch immer nicht auftauchen. Sie ist ein sehr zurückhaltendes, liebevolles, vorsichtiges und freundliches Wesen welches man gerne mit Samthandschuhen anpacken und beschützen möchte.

Innerhalb der Geschichte gibt es noch einige weitere Charakter, die entsprechend ihrer Wichtigkeit mit aufgeführt werden. Von den meisten kann man sich ein recht gutes Bild machen. Dazu hat die Möglichkeit einen Einblick in die Hexenwelt und ihre Regeln zu werfen.

Insgesamt finde ich die Grundidee dieser Geschichte sehr interessant und auch die Umsetzung lässt sich prinzipiell mal recht gut verfolgen. Wenn sich alles auch eher etwas langsamer entwickelt, erhält man immer wieder kleine Einblicke in die Grausamkeit der Hexenwelt. Die Beschreibung einiger Situationen ist etwas rauer und intensiver, dass ich es fast etwas zu extrem für ein Jugendbuch finde. Auf der anderen Seite sind die Jugendlichen von heute wohl weniger empfindlich. ;)

Mich persönlich konnte die Story an sich durchaus neugierig machen, allerdings hatte ich große Schwierigkeiten mit der Umsetzung und den Charakteren. Ich habe das Buch gelesen ohne das ich daran beteiligt war. Ich wurde nicht richtig in die Geschichte gezogen, sondern habe sie als Leser einfach nur stupide heruntergelesen.

Auch wenn ich mir die Umgebungen ganz gut vorstellen konnte und definitiv einen Ort vor Augen hatte, waren mir die Charaktere trotz schöner Beschreibungen fremd. Ich konnte sie nicht richtig aufnehmen, sodass mir ihre Geschichte nicht wirklich wichtig geworden ist. So interessant auch die Idee hinter der Geschichte ist, hat sie mir leider dennoch keine bezaubernden Lesestunden bereiten können. Ich musste mich leider abmühen, da ich einfach keinen Bezug aufbauen und so der Geschichte nur angestrengt folgen konnte.

 

Mit „Die Prophezeiung der Hawkweed“ hat Irena Brignull eine sehr interessante Geschichte über Hexen und eine folgenschwere Verwechslung geschrieben, welche mich leider von seiner Umsetzung her nicht ganz überzeugen konnte. Ich konnte keinen Bezug zu den Charakteren und der Story aufbauen, sodass es für mich eine eher schwierige Lektüre war.

Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es so einige Leser geben wird die von der Geschichte und der Umsetzung begeistert sein werden. Es kann eben einfach nicht jedes Buch zu mir passen. :)






Blogtour-Ankündigung: Die Prophezeiung der Hawkweed von Irena Brignull



Am Mittwoch startet endlich unsere Blogtour zum Buch 
"Die Prophezeiung der Hawkweed" von Irena Brignull.

Gerne möchte ich euch heute einen Überblick über die einzelnen Blogtourstationen geben. 

15.03. Die Buchvorstellung
16.03. Die Prophezeiung
17.03. Poppy
18.03. Ember
19.03. Die Hexenwelt --> bei mir
20.02. Zaubersprüche
21.02. Die Hexenkönigin


Alle Beiträge und Infos zum Gewinnspiel findet ihr auch in unserer

Facebook-Veranstaltung


An der Blogtour habt ihr auch die Möglichkeit ein paar tolle Gewinne zu erhalten, in dem ihr einfach eine Frage beanwortet welche von jedem Blogger jeweils unterm Beitrag gestellt wird.

Ich wünsche euch schon jetzt viel Spaß mit unserer Blogtour und hoffe auf eine rege Teilnahme.



Rezension: Ewig - Wenn Liebe erwacht von Rhiannon Thomas


Ich mag Märchen unheimlich gerne und gerade auch Adaptionen bringen mir immer wieder schönes Lesevergnügen. Umso neugieriger war ich nun, mal eine Weiterführung eines Märchens zu lesen. Hat Dornröschen tatsächlich die große Liebe mit ihrem Prinzen finden können?

  Ewig - Wenn Liebe erwacht von Rhiannon Thomas



Hardcover: 400 Seiten
Verlag: Sauerländer (Fischer Verlag)
Sprache: Deutsch
Reihe: 1 / 2
Kostenpunkt: E-Book 14,99 €, HC 16,99
Erschienen: Februar 2017


Band 1: Wenn Liebe erwacht
Band 2: Wenn Liebe entflammt  --> Juni 2017


Sie hat hundert Jahre geschlafen.
Ein Prinz hat sie wachgeküsst.
Doch ab da ist nichts mehr wie im Märchen ...
Nach hundertjährigem Schlaf wird Prinzessin Aurora von Prinz Rodric aus dem Schlaf geküsst. Für den Prinzen und seine Familie ist alles klar: Aurora und Rodric sind füreinander bestimmt. Doch ist es das, was Aurora will? Schnell muss sie erkennen, dass sie nur eine Schachfigur in einem Intrigenspiel um Thron und Macht ist. Denn nur wer Aurora, die rechtmäßige Thronerbin, heiratet, hat auch Anspruch auf den Thron. Rodrics Eltern sind tyrannische Herrscher, die Auroras Volk grausam unterdrücken. Und so beschließt Aurora, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ihr Volk zu retten. Und da ist auch noch der geheimnisvolle Prinz Finnegan, zu dem sie sich gegen ihren Willen hingezogen fühlt.



Rhiannon Thomas hat Englische Literatur in Princeton studiert. Zurzeit lebt sie in York, England, im Schatten einer gotischen Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Wenn sie sich nicht mit Fantasy-Romanen beschäftigt, schreibt sie in ihrem Blog über Feminismus und Medien: www.feministfiction.com.
Ewig ist Rhiannon Thomas’ Debütroman.


 

Ich finde die Autorin hat hier ein wirklich tolles Märchen in die Hände genommen und weitergeführt. Oft habe ich mich als Kind gefragt ob Dornröschen tatsächlich so überglücklich war mit ihrem Prinzen, wobei er ja schon immer sehr glänzend und perfekt dargestellt wurde. Nun erlebe ich also mal das Ende dieses Märchen in einer ganz neuen Konstellation kennen.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm, dabei aber auch ruhig und leicht fließend. Auf der einen Seite kann man der Geschichte damit sehr einfach und schnell folgen, auf der anderen Seite kann es aber auch teilweise etwas ermüdend sein ohne es schlecht darstellen zu wollen. Es fehlt allerdings einfach so ein bisschnen die explizite Spannung dahinter.:(

Erzählt wird die Geschichte von einem Erzähler, welcher sich allerdings auf Aurora und ihre Umgebung fixiert, sodass man vorwiegend ihre Gefühle und Umgebungen kennenlernt.

Prinzessin Aurora ist ein in sich wandelnder Charakter. Wo sie zu Beginn noch sehr zurückhaltend, formbar und ruhig wirkte machte sie innerhalb der Geschichte immer mehr eine Veränderung durch. Nach und nach wirkt sie nicht mehr wie das schüchternde und native Prinzesschen, sondern wie eine starke, standhafte und liebe Persönlichkeit die sich zu verteidigen weiß. Mir hat es sehr gut gefallen, dass sie tatsächlich langsam aus sich herauskommt und ich denke gerade im zweiten Teil wird man hiervon noch einiges mehr erleben.

Neben Aurora gibt es noch einige weitere interessante Charakter, welche ich allerdings nicht alle aufführen möchte. Hier gibt es aber ihren Prinzen, welcher sie aus dem Schlaf errettet, einen kleinen Rebellen der ihr Herz gestohlen hat und einen Prinzen, der auf den ersten Blick scheint als ob er auf der falschen Seite spielt aber letztlich die größte Hilfe von allen ist.

Die Umsetzung ist der Autorin im Gesamten sehr gut gelungen und ich hatte auch wirklich Spaß daran in die Geschichte einzutauchen und mal das Ende der Geschichte ganz neu zu erleben. Die eingebauten Wendungen, Intrigen und Verwirrungen haben mir ganz gut gefallen und dennoch empfand ich es im Gesamten teilweise etwas zu ruhig und spannungslos.

Die Charaktere haben ihr Wesen erhalten, man konnte sie sich soweit gut vorstellen wobei sie gleichzeitig aber auch teilweise etwas blass geblieben sind. Ich hätte mir bei dem ein oder anderen etwas mehr präsent erwartet, etwas mehr glanz dass er sich hervorhebt.

Das Ende dieses ersten Bandes lässt so einige Schlüsse auf die Fortsetzung zu, welche mich durchaus neugierig machen. Glücklicherweise hat die Autorin hierbei nicht entschlossen einen bösen Cliffhänger einzubauen, sodass man diesen ersten Band beruhigt erstmal abschließen kann.

 

Mit „Ewig – Wenn Liebe erwacht“ hat die Autorin einen interessanten Märchenauftakt geschaffen, welcher das Märchen um Dornröschen nochmal vom Ende her neuschreibt. Die Grundidee empfand ich wirklich gelungen und auch die Umsetzung lässt bis auf einige Ungereimtheiten und viele ruhige Szenen einen Spielraum auf eine interessante und vielschichtige Fortsetzung hoffen.