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Rezension: Being Beastly – Der Fluch der Schönheit von Jennifer Alice Jager


Die Autorin hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht den alten Märchen mal neuen Wind zu geben und so war ich sehr neugierig, was sie letzten Endes aus die Schöne und das Biest herausholen würde.

Being Beastly – Der Fluch der Schönheit von Jennifer Alice Jager

Bildrechte Impress



EBook: 294 Seiten
Verlag: Impress
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Juni 2016


**Wenn Schönheit auf Grauen trifft und Furcht zu Liebe wird…**

Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…


Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.


Das Cover zum Buch hat mich schon für die Geschichte begeistert und das obwohl ich noch nicht wusste worum es geht. Nachdem ich aber auch noch den Klappentext gelesen hatte, wusste ich das auch diese Märchenadaption auf meinem Kindle landen musste. ;o)

Die Schreibweise empfand ich wieder als sehr angenehm und einem Märchen würdig. Die Autorin hat es geschafft die Neuzeit mit der alten sehr schön zu vereinen, sie hat es verstanden alte Traditionen und das heutige Mundwerk zu kombinieren ohne dass es verkehrt klingt.

Dazu konnte ich mir alle Charaktere und auch die Umgebungen sehr gut vorstellen. Jennifer Alice Jager hat es geschafft, dass ich die Geschichte vor meinem inneren Auge miterleben konnte.

Valeria, die Schöne, war ein sehr interessanter Charakter. Sie war elfenhaft, wunderschön, ihrem Stand entsprechend etwas hochnäsig aber gleichzeitig liebevoll, freundlich und eine kleine Kämpfernatur. Mir hat es sehr gefallen, dass sie trotz ihrer Erziehung ein in ihrer Zeit normales Mädchen geworden ist die nicht bei allem wegläuft und Schutz sucht. Sie war taff und hat sich innerhalb der Geschichte wirklich schön entwickelt.

Westwood, unser Biest, ist schon eine Marke für sich. Ich konnte mich während des gesamten ersten Teils nicht entscheiden ob ich ihn mag oder nicht. Man lernt ihn nicht richtig kennen und ich fand ihn oft einfach zu starrsinnig und zurückgezogen. Aber auf der anderen Seite hat ihn dies auch interessant gemacht, wobei ich mir eine ganze Zeit nicht sicher war wohin seine Entwicklung führen wird. Doch ab einem bestimmten Punkt in der Geschichte, konnte ich mich dann auch in ihn und sein Wesen hineinversetzen.

Die Entwicklung der Geschichte verlief total anders als ich es erwartet hätte. Hier ist nichts nach einem mir bekannten Schema abgelaufen, sondern immer wieder kam eine Kehrtwendung die mich überrascht und teilweise durchaus begeistert hat. Wobei ich ehrlich gesagt auch einzelne Ansätze hatte, die mich eher verwirrt und nachdenklich zurückgelassen haben. Valerias Entscheidung bezüglich der Liebe verlief mir an einzelnen Stellen etwas sehr verquer und ich konnte mit der Schnelllebigkeit dieser Änderung erstmal nicht umgehen. Wobei ich dennoch finde, dass die Autorin sich hier etwas wie ich finde tolles hat einfallen lassen.

Der Spannungsbogen ist in dieser Geschichte jedenfalls gegeben auch wenn er mal höher und mal niedriger ausfällt. Trotz allem wird der Leser von Beginn an an die Geschichte gebunden und der rote Faden zieht sich vom Anfang bis zum Ende durch.

Am Ende dieses Buches hatte ich ein rundum gutes Gefühl und kann sagen, dass es sich lohnt hier reinzulesen und sich auf eine neue Version von Die Schöne und das Biest einzulassen.



Den Leser erwarten in Being Beastly – Der Fluch der Schönheit viele Überraschungen, große wie kleine Gefühle und eine wie ich finde interessante Umsetzung eines Märchenklassikers der auch in dieser Version begeistern kann.

Als Märchenliebhaber sollte man hier auf alle Fälle zugreifen. ;o)







Rezension: Die Stiefmutter von Katharina Gerlach

Ich habe mich mal wieder in eine Märchennacherzählung von Katharina Gerlach gestürzt und kann euch schon jetzt sagen, dass auch dieses neuerzählte Märchen eine Menge Magie, Technik und Gefühl bietet. 

Die Stiefmutter von Katharina Gerlach

Bildrechte Katharina Gerlach


EBoook: 82 Seiten
Verlag: Independent Bookworm
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 2,99 €, TB 5,99 €
Erschienen: Februar 2015


Des Königs Mechanikerin – Die Schöne und das Biest
Die Stiefmutter – Brüderchen und Schwesterchen
Der Zwerg und die Zwillinge – Schneeweißchen und Rosenrot
Die Waldhütte – Das Waldhaus
Die Wiege – Der kleine Häwelmann
Hannes & Maggie - Hänsel & Gretel



Es war einmal in einer Welt, in der Magie und Technik mit unerwarteten Konsequenzen aufeinander treffen...

Selbst mit ihren Hexenkräften gelingt es Isabel nicht, die Spur ihrer ausgerissenen Stiefkinder zu entdecken. Verzweifelt wandert sie durch den Alten Wald, der von freundlicher und bösartiger Magie durchzogen ist, um das Land in den Bergen zu erreichen, das sie als junge Frau verließ. Bald stellt sie fest, dass eine gefährliche Kreatur das Bergvolk im Griff hat. Werden ihre Kräfte reichen, um ihre Kinder wiederzufinden und das Königreich zu retten, das sie liebt?

Was wäre, wenn die Brüder Grimm die Stiefmutter in “Brüderchen und Schwesterchen” falsch dargestellt hätten?


Katharina Gerlach wurde 1968 geboren und wuchs mit drei jüngeren Brüdern mitten in einem Wald im Herzen der Lüneburger Heide auf. Schon früh verschwand sie tagelang in magischen Abenteuern, vergangenen Zeiten oder unheimlichen Märchenwäldern, denn auch junge Wilde lernen irgendwann Lesen.

Es blieb nicht beim Lesen. Während einer Lehre zur Landschaftsgärtnerin schrieb sie ihren ersten Roman, ein Buch voller Anfängerfehler. Zum Glück gab es auch Bücher darüber, wie man es richtig macht, und so erschienen bald die ersten Kurzgeschichten.

Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann, drei Kindern und einem Hund in einem Häuschen nicht weit von Hildesheim und - na, was wohl - schreibt an ihrem nächsten Roman. Katharina Gerlach hat diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht, sowie ein E-Book für die Serie "The 33 Worst Mistakes Writers Make About..." der bekannten amerikanischen Fantasy-Autorin Holly Lisle.


In diesem Märchen geht es um die Originalfassung „Brüderchen und Schwesterchen“ und ich finde hier wurde eine wirklich gelungene und spannende Story erzählt.

Auch hier ist die Schreibweise wieder sehr flüssig, märchenhaft und vor allem bildhaft sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

In dieser Nacherzählung merkt man auch meines Erachtens von allen Büchern mit die meiste Zusammenführung zwischen Märchen, Magie und Technik/Fortschritt. Es vereint so ziemlich alles was es auch von Anfang an anbietet.

Die Charaktere sind liebevoll, grausam und gleichzeitig total greifbar. Ich konnte mich sehr gut in die Stiefmutter, aber auch die Kinder hineindenken. Dazu konnte mich auch ein Nebencharakter, der eigentlich nur bedingt mit der Story zutun hat vom ersten Moment an begeistern.

Man bekommt in dieser Erzählung eine Menge geboten und wird von der ersten Minute an mitgezogen und hofft, bangt und kämpft mit der Stiefmutter mit. :)

Das Ende ist traurig, unglaublich passend und so schön gefühlvoll, also genau eines Märchens wert, sodass es mich total überzeugen konnte.

Auch die Bonusgeschichte „Sternentaler“ ist sehr schön aufgezeigt und hat mir gleich mal ein bisschen Gänsehaut verpasst. Ich mag schon das Original unglaublich gerne und auch diese Fassung ist traurig und gefühlvoll.


Durch Zufall bin ich auf diese Märchenadaptionen gestoßen und kann nur sagen, dass Katharina Gerlach hier ein paar wunderschöne Kurzerzählungen geschaffen hat die mich persönlich berühren und begeistern können.







Rezension: Hannes & Maggie von Katharina Gerlach

Heute habe ich abermals eine Märchenadaption von Katharina Gerlach gelesen und möchte euch kurz darüber berichten.

Hannes & Maggie von Katharina Gerlach

Bildrechte Katharina Gerlach

Daten & Fakten:

Ebook: 88 Seiten
Sprache: Deutsch
Reihe:
Kostenpunkt: E-Book 2,99 €, TB 5,99 €
Erschienen: Februar 2016

Reihe:

Des Königs Mechanikerin – Die Schöne und das Biest
Die Stiefmutter – Brüderchen und Schwesterchen
Der Zwerg und die Zwillinge – Schneeweißchen und Rosenrot
Die Wiege – Der kleine Häwelmann 
Hanney & Maggie - Hänsel & Gretel

Der Inhalt:

Es war einmal in einer Welt, in der Magie und Technik mit unerwarteten Konsequenzen aufeinander treffen...

Als Maggie mit ihrem Vater in die Stadt kommt, um Holzkohle zu verkaufen, verliebt sich Schmiedegeselle Hannes sofort in sie. Doch in der Stadt verschwinden hübsche Mädchen über Nacht, und er hat keine Ahnung, wo Maggie untergekommen ist. Kann er sie trotz Ausgangssperre finden, bevor es die Kidnapper tun?

Was wäre, wenn die Brüder Grimm nicht bemerkt hätten, dass "Hänsel und Gretel" gar keine Geschwister sind?

Die Autorin:

Katharina Gerlach wurde 1968 geboren und wuchs mit drei jüngeren Brüdern mitten in einem Wald im Herzen der Lüneburger Heide auf. Schon früh verschwand sie tagelang in magischen Abenteuern, vergangenen Zeiten oder unheimlichen Märchenwäldern, denn auch junge Wilde lernen irgendwann Lesen.

Es blieb nicht beim Lesen. Während einer Lehre zur Landschaftsgärtnerin schrieb sie ihren ersten Roman, ein Buch voller Anfängerfehler. Zum Glück gab es auch Bücher darüber, wie man es richtig macht, und so erschienen bald die ersten Kurzgeschichten.

Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann, drei Kindern und einem Hund in einem Häuschen nicht weit von Hildesheim und - na, was wohl - schreibt an ihrem nächsten Roman. Katharina Gerlach hat diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht, sowie ein E-Book für die Serie "The 33 Worst Mistakes Writers Make About..." der bekannten amerikanischen Fantasy-Autorin Holly Lisle.

Mein Fazit:

Im diesmaligen Märchen geht es um eine Adaption von Hänsel und Gretel, welches vielleicht ja komplett falsch interpretiert wurde und nun von Katharina Gerlach mal in ein anderes Licht gerückt wurde. ;o)

Hier heißen sie allerdings Hannes und Maggie, sind nicht miteinander verwandt und haben sich durch einen Zufall kennen gelernt und sind einander sofort aufgefallen.

Durch mehrere unglückliche oder vielleicht auch glückliche Zufälle sind sie sich auch nach ihrem ersten Treffen mehrfach über den Weg gelaufen und haben so den Reiz für einander nicht verlieren können.

Dieses Mal ist die Schreibweise von Katharina Gerlach ein bisschen anders, wenn ich es auch nicht ganz benennen kann. Sie ist noch immer flüssig und leicht geschrieben, aber irgendwie empfand ich sie nicht ganz so rund wie bei den anderen Märchen. Irgendwie hat es ab und an bei mir gehapert und das war wirklich schade.

Die Umsetzung der Geschichte ist dieses Mal so ganz anders als im eigentlichen Märchen, sodass ich zu Beginn etwas verwirrt war. Doch nachdem ich die Original-Story aus meinem Kopf verbannt habe, konnte ich mich auch voll und ganz darauf einlassen und das Märchen auskundschaften.

Man erhält mit dieser Adaption eine gefühlvolle, spannende und gut aufgebaute Geschichte, die jedoch nicht ganz so rund lief wie die bisherigen. Die Charaktere waren süß geformt und konnten mich durchaus überzeugen. Ich persönlich konnte die einzelnen Stränge jedoch zum Originalmärchen zwar leicht erkennen, aber irgendwie nicht richtig verbinden.

In der Geschichte erhielt man auch wieder eine gute Mischung aus Magie und Technik, wobei das zweitere definitiv überwogen hat.

Mein Gesamtfazit:

Insgesamt eine schöne Geschichte, die mich nicht ganz an das Original erinnert aber dennoch ganz gut umsetzt wurde. Die Bonusgeschichte zu „Jacqueline und die Bohnenranke“ ist sehr amüsant und süß geschrieben, sodass sie mich total überzeugen konnte :)

Es lohnt sich definitiv in die Geschichte reinzulesen.

Meine Wertung:


@ zur Verfügung gestellt von Katharina Gerlach

Rezension: Die dreizehnte Fee von Julia Adrian

Um diese Buch kommt man als Märchenbegeisterter ja eigentlich auch nicht im Geringsten herum. Schon der Name entfacht so vieles im Kopf, dass ich so unglaublich neugierig war was mich letzten Endes erwartet und ich kann schon jetzt sagen dass ich keineswegs enttäuscht wurde.

Die dreizehnte Fee - Erwachen von Julia Adrian

Daten & Fakten:

Taschenbuch: 206 Seiten
Verlag: epubli GmbH
Sprache: Deutsch
Reihe: 1 / ?
ISBN: 978-3-737-542-524
Kostenpunkt: E-Book 2,99 €, Print 9,95 €
Erschienen: April 2015

Der Inhalt:

Ich bin nicht Schneewittchen.

Ich bin die böse Königin.

Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.

»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd.

Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.

Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

Die Autorin:

Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren:
Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte.
Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel?
Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher - sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie.
Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden.
Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind.
Bücher. Magie und Kunst.
Lasst euch verzaubern!

Das Cover:

Ein märchenhaftes und super passendes Cover wurde hier erschaffen, welches einen dazu bringt sofort wieder an die Kindheit mit den vielen verschiedenen Märchen zu denken. Hat mich vom ersten Moment an gefesselt.

Mein Fazit:

Ich liebe ja Märchen unheimlich und ganz besonders früher als Kind. Ich konnte eigentlich nie genug davon bekommen und gerade zur Weihnachtszeit werde ich da auch heute noch zum Kind und liebe die verschiedensten Märchen, auch wenn sie weniger gezeigt werden.

Die dreizehnte Fee von Julia Adrian hat mich von der ersten Promotion an unheimlich neugierig gemacht. Das Cover ist schlicht und gleichzeitig verspielt und der Buchname macht einfach unheimlich neugierig, gerade die Märchenbegeisterten.

Nachdem ich dann noch die Inhaltsbezeichnung gelesen hatte war es um mich geschehen und ich musste mit dem Lesen beginnen.

Schon bei der Schreibweise fängt es eigentlich an, denn hier hat Julia Adrian eine erwachsene, fesselnde und unglaublich ruhige gewählt. Man fühlt sich mitten drinnen, unglaublich wohl und versucht immer weiter in diese Welt einzutauchen.

Erzählt wird die Geschichte von der dreizehnten Fee und das wurde unglaublich schön gewählt. Sie erzählt uns alles aus einer Sichtweise die begeistert, denn man erlebt ihren Konflikt, ihre Gefühle und ihre Umbrüche direkt mit. Sie lernt ein Leben kennen, von welchem sie früher so unglaublich entfernt war das man schon Mitleid mit ihr hat.

Der Charakter der dreizehnten Fee ist unglaublich fesselnd ins Leben gerufen wurden. Man bemerkt einen Teil in ihr, der noch immer die grausame Fee von früher war und nicht versteht wie sie das nicht mehr sein kann. Ein anderer ist gefühlvoll, verletzlich und verwirrt. Sie weiß das alles noch nicht richtig einzuschätzen und verliert sich in einem Strudel der Gefühle welcher ihr zum Verhängnis werden könnte.

Der Hexenjäger ist ein interessanter Charakter, welcher so überhaupt nicht einsehbar ist. Man versteht einige Handlungen sehr schwer und kann nicht sagen ob er nun auf der Guten oder Bösen Seite steht. Ich konnte ihn eigentlich zu keinem Zeitpunkt wirklich einschätzen und das macht ihn natürlich interessant. Wie tickt er wirklich und was ist das tatsächliche Ziel seiner Reise?

Die Beziehung zwischen diesen beiden Charakteren wechselt immer mal wieder, sodass sie einen guten Kontrast findet. Man hat das Gefühl, dass sich etwas entwickelt und doch wird man im nächsten Moment davon wieder abgebracht. Es ist ein Hin und Her was fesselt und davon überzeugt, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Die einzelnen weiteren Charaktere werden nicht alle sehr genau beschrieben und dennoch kann man sich einen guten Überblick verschaffen. Gerade die einzelnen Fee´s, welche aufgesucht werden bekommen während und nach dem Kampf eine Seele was ich unglaublich toll finde.

Es wurde eine Welt geschaffen, die Märchen und Geschichten vereint, sie gleichzeitig total umkrempelt und dennoch dafür sorgt dass man sich in ihnen verliert.

Der Schluss der Geschichte hat mich heiß auf die weiteren Bücher gemacht und ich bin so unheimlich neugierig wie es weitergehen wird.

Mein Gesamtfazit:

Eine wundervolle Geschichte, die mich berührt, verletzt und fasziniert hat. Man erlebt eine Geschichte über Feen, Menschen und die Gabe der Angst und des Verlustes. Julia Adrian schafft eine Welt, dich mich persönlich unheimlich in den Bann gezogen hat!

Meine Wertung:



Liebe Grüße,

eure Ruby