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Rezension: Das Kind der Jahreszeiten - Göttertochter von Jennifer Wolf

Nun war es endlich soweit, der Zusatzband zur Jahreszeiten-Reihe von Jennifer Wolf ist veröffentlicht und ich musste diesen natürlich sofort lesen. Ich musste wieder eintauchen in eine ganz wundervolle und gefühlsbetonte Welt. :)

Das Kind der Jahreszeiten - Göttertochter von Jennifer Wolf

Bildrechte Impress




Ebook: 246 Seiten
Verlag: Impress
Sprache: Deutsch
Spinn-Off
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Oktober 2016


Band 1: Morgentau – Die Auserwählte der Jahreszeiten  
Band 2: Abendsonne – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten  
Band 3: Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten  
Band 4: Tagwind – Der Bewahrer der Jahreszeiten
 
SpinOff: Göttertochter



Liora Vivian Götterkind ist eine direkte Nachfahrin der Jahreszeitengötter. Doch so schön es auch ist, einen Frühlingsgott zum Vater zu haben, der zur Aufmunterung Tausende Blumen um einen herum wachsen lässt, oder mit den Sommerkräften seiner Mutter den Wind und das Licht beeinflussen zu können, manchmal fühlt sich Liora als einziges Götterkind auf Erden ziemlich einsam. Dabei schließen sie die anderen Mädchen nicht nur aus Neid auf ihre Herkunft aus, sondern vor allem deswegen, weil sie mit Niklas Tagwind befreundet ist, dem absoluten Schulschwarm. Jeder denkt, dass die beiden über kurz oder lang ein Paar werden würden, doch Lioras Herz schlägt für jemand anderen. Jemanden, den gerade sie als Götterkind nicht lieben darf…



Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.



Die Geschichten unserer vier Jahreszeitengötter ist erzählt und trotz allem hat uns die Autorin noch einen letzten Band ermöglicht in welchem wir einige Götter und ihre Kinder wiedertreffen können. 


Erzählt wird die Geschichte wieder aus verschiedenen Sichtweisen, darunter vorwiegend Liora und Mercur, um welche es größtenteils geht.

Die Schreibweise der Autorin ist wie schon in den vorigen Bänden wieder angenehm, mitreisend und bildhaft sodass ich persönlich wieder einen guten Bezug aufbauen konnte.

Liora ist eine schüchterne, freundliche und herzensgute Seele welche jedoch nicht nur positiv aufgenommen wird. Sie ist eine Göttertochter, Tochter zweier Götter und damit etwas besonderes und für viele Unerreichbar, so zumindest der Anschein. Ich mochte ihr Wesen von Beginn an unheimlich gerne, sie ist natürlich, vorsichtig und sucht dennoch nur Freundschaft, Hoffnung und Liebe.

Mercur kennen wir ja schon vom letzten Band der Reihe, als er noch ein kleiner süßer Fratz war. Ich fand die Idee toll, dass wir ihn nun mal in der „erwachsenereren“ Form erleben dürfen und ich mochte ihn sofort wieder. Er ist ein ruhiger, offener und liebenswürdiger Kerl der für sein Alter allerdings manchmal etwas zu impulsiv und unsinnig reagiert, sodass er schlussendlich mehr Schaden anrichtet als nötig gewesen wäre.


Die Autorin hat sich eine interessante Story zu unseren beiden Charakteren einfallen lassen und ich muss zugeben, dass ich damit nicht gerechnet hätte. Jennifer Wolf hat mich wirklich überrascht, dass sie den Weg in diese Richtung eingeschlagen und damit alles verkompliziert hat.

Trotz dass ich nicht alle Sichtweisen und eingeschlagenen Wege der Protagonisten immer wirklich nachvollziehen konnte, empfand ich die Umsetzung dennoch als rund und interessant.

Auch wenn ich nicht so extrem mitgerissen wurde wie bei den anderen Bändern hatte ich viel Freude beim Lesen. Wir treffen altbekannte Charaktere wieder, darunter vor allem Sol und Janis, welche mein Herz im letzten Band vollkommen eingenommen haben. Sie haben mich auch hier wieder begeistert und gefühlsmäßig völlig überzeugen können.



Insgesamt nochmal ein sehr schöner Zusatzband, welcher uns zurück in die Jahreszeiten-Reihe zieht und ein weiteres Familienkapitel abschließt. Es ist schade, dass wir hiermit durch sind und einen Schlussstrich ziehen müssen, aber mir hat diese Reihe unheimlich gut gefallen und ich kann nur jedem empfehlen sie zu lesen, wenn man eine Geschichte mit viel Gefühl und so unterschiedlichen Charakteren erleben möchte.









Rezension: Sephonie - Zeit der Engel von Jennifer Wolf

Nachdem ich die Jahreszeiten-Reihe von Jennifer Wolf geliebt und verschlungen habe, musste ich mir auch mal weitere Bücher von ihr genauer anschauen. Angefangen habe ich dann mit diesem, in welchem Engel eine große Rolle spielen.

Sephonie - Zeit der Engel von Jennifer Wolf

Bildrechte Jennifer Wolf


Ebook: 470 Seiten
Verlag: bookshouse
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €, TB 15,99 €
Erschienen: April 2014


Kikis Großmutter sprach viel von Engeln, als sie noch klein war. Sie schenkte ihr sogar einen Anhänger des Engels Cassiel, mit dem Versprechen, dass er immer für sie da sein würde, wenn sie traurig wäre.
Von ihren Eltern ignoriert, wird Kiki nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter ins Internat abgeschoben. Als sie eines Nachts zum Nachdenken auf dem Dach des Gebäudes sitzt, begegnet sie Raphael. Kiki ahnt nicht, dass Raphael in Wahrheit ausgerechnet der Engel Cassiel ist. Sie allein kann ihm und den letzten Engeln helfen, den Himmel zu retten. Was hat Großmutter ihr verschwiegen?


Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.


Die Schreibweise von Jennifer Wolf ist hier unglaublich angenehm, der Zeit entsprechend und erheiternd frisch. Man wird eigentlich regelrecht durch die Geschichte getragen und hat trotz einer eher düsteren Stimmung viele schöne und aufbauende Momente.

Kiki ist ein trauriger, einsamer und in sich gekehrter Charakter bei welchem man von der ersten Minute an merkt dass einfach ein bisschen Halt fehlt. So sehr sie am Anfang auch im Schatten gestanden hat umso mehr blüht sie mit jeder Seite auf und diese Veränderung konnte man beim Lesen regelrecht spüren.

Raphael ist ein aufgeschlossener, freundlicher und insgesamt sehr positiver Mensch der allerdings auch seine Schwächen hat welche er gut zu verstecken weiß. Ich mochte seinen Charakter von Anfang an sehr gerne, einfach weil man auch seine „schwache“ Seite aufgezeigt bekommt. Er ist nicht nur der starke Kerl, sondern er ist verletzlich und hat eine schwere Bürde zu tragen.

Neben unseren beiden obigen Hauptcharakteren gibt es noch einige weitere, die nicht nur eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen sondern auch ein ganz eigenes Wesen eingehaucht bekommen. Sie lockern die Geschichte teilweise einfach total auf und lassen so die Lesefreude gleich nochmal ansteigen.

Die Umsetzung der Geschichte ist wirklich sehr schön durchgeführt worden. Wir erleben hierbei so viele Dinge im Bezug auf Freundschaft, Vertrauen, Hoffnung und Liebe aber auch auf Trauer, Angst und Hass. Ich finde diesen Spagat zwischen der Kirche, dem Glauben, Engeln und dem rationalen Denken einfach perfekt. Man kann sich in diese Situation sehr gut hineinversetzen und mit allen Personen sehr gut mitfühlen.

Am besten fand ich die Ausarbeitung von Jennifer Wolf auf den Hinblick der heutigen Zeit und das offene Reden. Auch wenn es insgesamt eine eher düstere und traurige Geschichte ist, hat es die Autorin geschafft viel Licht und Liebe mit einzubringen. Auch die teilweise sehr jugendliche und offene Sprechart der einzelnen Protagonisten hat mich mehr als einmal schmunzeln und lachen lassen. Natürlich gibt es auch einige traurige Stellen, doch diese gehören hierbei einfach dazu.

Die einzelnen Liebesgeschichten wurden für mich super mit eingebaut. Ich konnte sie wirklich greifen, habe mit gehofft und gebangt und das wichtigste sie waren romantisch aber nicht einfach. Die Liebe musste erkämpft werden und es war mal wieder erfrischend wie das ganze umgesetzt wurde.

Ich hatte beim Lesen oft Vorahnungen wie es weitergehen könnte, doch letzten Endes hat mich die Autorin immer wieder überrascht und komplett neue Wege erklungen. Der Schluss des Buches insbesondere der Kampf ist „ruhiger“ und unausführlicher vonstatten gegangen wie ich persönlich gedacht hätte, doch gerade so hat es zum Buch am besten gepasst und konnte mich trotz nicht immer guten Ausgang zufrieden stimmen und gefühlsmäßig mitreisen.


Diese Geschichte über Engel, die Liebe und Hoffnung hat mich wirklich begeistern können. Jennifer Wolf hat es verstanden den Leser mit in die Geschichte zu integrieren, die Gefühle zu transferieren und die Charaktere lebendig werden zu lassen.

Ganz egal ob man nun ein allzu gläubiger Mensch ist oder nicht, diese Geschichte dürfte jeden berühren und begeistern können.






Rezension: Tagwind – Der Bewahrer der Jahreszeiten von Jennifer Wolf

Schon die ersten drei Bände der Jahreszeiten-Reihe haben mich zum Schmunzeln, intensiv fühlen und schniefen eingeladen. Umso neugieriger war ich jetzt auf den letzten Teil und kann schon jetzt sagen, dass man auch diesen einfach gelesen haben sollte!

Tagwind – Der Bewahrer der Jahreszeiten von Jennifer Wolf

Bildrechte Impress


EBook: 360 Seiten
Verlag: Impress
Reihe: 4 / 4
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Juni 2016


Band 1: Morgentau – Die Auserwählte der Jahreszeiten
Band 2: Abendsonne – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten
Band 3: Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten
Band 4: Tagwind – Der Bewahrer der Jahreszeiten

SpinOff: Götterkind (Oktober 2016)


Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…


Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.


Auch hier kann ich wieder nur sagen, dass die Schreibweise von Jennifer Wolf einfach grandios ist. Sie schreibt so unglaublich gefühlvoll und hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Sie beschreibt die Welt und die einzelnen Charaktere so liebevoll, dass man gar nicht anders kann als sie ins Herz zu schließen und Ihrer Geschichte folgen zu wollen.

In diesem Band treffen wir von unseren bisherigen Charakteren nur einige wenige längere Zeit wieder, aber das ist in Ordnung. Wir konzentrieren uns vorwiegend auf Sol und Yannis, denn auch sie möchten ihr Geschichte erzählen.

Auch wenn ich eigentlich Jungs-Liebesgeschichten nicht unbedingt zu meinen liebsten Themen fasse musste ich natürlich auch diesen Band lesen und war überrascht, wie gut mir doch alles gefallen hat. Die Autorin hat es hinbekommen, dass ich mich wohlgefühlt habe und mich ohne Stocken auf die Story und das Liebespaar konzentrieren konnte. :)

Sol ist hier ein ganz anderer Mensch und man erfährt auch recht schnell, warum er bisher so ganz anders war. Ich finde es wirklich super gelöst und hier habe ich auch endlich einen angenehmen Bezug zu ihm aufbauen können. Er hat mich berührt und seine Geschichte war bezaubernd.

Yannis ist ein Knaller. Er ist so ein liebevoller und herzensguter Mensch, dass man fast schon etwas überfordert ist. Und dennoch kann man ihn genau deshalb einfach nur lieb haben und möchte das es ihm gut geht und er die große Liebe findet. Er hat eine sehr schöne und vor allem leuchtende Persönlichkeit erhalten, die mich persönlich sofort begeistert hat.

Die Umsetzung der Geschichte empfand ich rundum perfekt gelöst, denn die Autorin geht sehr schön auf das Thema schwul sein ein und zeigt durchaus auf was für Probleme auftauchen können. Aber gleichzeitig führt sie für ihre Welt eine Lösung ein, die von mir so nicht erwartet wurde aber durchaus passend ist.

Der Leser erhält schlussendlich noch einmal einen groben Überblick über die späteren Jahre, wobei ich es auch noch schön gefunden hätte wenn wir nochmal zu den alten Paaren kurzzeitig zurückgekommen wären. Aber eigentlich wurden ihre Geschichten schon erzählt. Ich bin begeistert und werde diese Bücher nicht das letzte Mal gelesen haben.


Ein wie ich finde runder Abschluss einer Reihe, die mich persönlich unheimlich begeistern konnte. Die gefühlvollen Handlungen, die unglaublich greifbaren und liebevollen Charaktere und die stetigen Wendungen und Ideen der Autorin haben mir wunderbare Lesestunden bereit.

Ich kann es nur empfehlen diese Reihe zu lesen, denn hier hat Jennifer Wolf etwas ganz besonderes geschaffen.










Rezension: Nachtblüte - Die Erbin der Jahreszeiten von Jennifer Wolf

Schon die ersten Beiden Jahreszeitenbücher von Jennifer Wolf habe ich regelrecht verschlungen und geliebt, daher habe ich mich auch unheimlich darüber gefreut als der dritte Band nun endlich herausgekommen ist. 

Nachtblüte - Die Erbin der Jahreszeiten von Jennifer Wolf

Bildrechte Impress

Daten & Fakten:

Ebook: 259 Seiten
Verlag: Impress
Sprache: Deutsch
Reihe: 3 / 4
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Februar 2016

Reihe:

Band 3: Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten
Band 4: folgt im Sommer 2016

Der Inhalt:

Ilea Sola Sommerkind ist eine Jahreszeitentochter. Sie kann Licht brechen und eine warme Brise herbeirufen. Wenn sie ihre Sommerkräfte einsetzt, verwandelt sich ihr sonst brünettes Haar in ein strahlendes Blond. Sie ist nicht das einzige Jahreszeitenkind, seit die Göttin Gaia ihren Söhnen erlaubt hat, sich unter die Menschen zu mischen, und dennoch ist sie etwas Besonderes, denn nur sie stammt von Sommer ab. Und so ist ihr Heim auch dasjenige, das sich der Sommergott diesmal für seinen Aufenthalt ausgesucht hat. Doch als er dabei schwer verunglückt, muss sie einen weiteren Gott beherbergen: Aviv, den Frühling. Den einzigen Jahreszeitengott, der seit fünfhundert Jahren den Frauen entsagt und die Erde gemieden hat…

Die Autorin:

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.


Mein Fazit:

Die Schreibweise ist noch immer unglaublich angenehm und ich habe mich wieder in Hemera einfühlen können. Es ist einfach wunderschön, dass ich mich wie ein Teil der Geschichte fühle auch wenn ich eigentlich nur ein von herabschauender Leser bin. 

Die Charaktere sind super liebevoll gestaltet worden und sind somit auch zum Greifen nah. Schön vor allem, dass nicht nur die in der Geschichte als Hauptcharaktere auserkorenen sondern auch alle wichtigen Nebencharaktere Leben eingehaucht bekommen haben. Es ist alles so liebevoll und vor allem gefühlvoll aufgebaut, dass ich mir alle sehr schön vorsetllen konnte. ;)

In Nachtblüte geht es dieses Mal um Ilea und unseren Frühling Aviv. Ich muss zugeben, dass Sol und Aviv für mich persönlich in den letzten beiden Bänden nicht ganz so gut weggekommen sind. Sie haben mir zu sehr gebuhlt und waren recht oberflächig, zumindest sind sie so dargestellt worden.

Doch genau dieses Buch hier hat mir gezeigt, dass man nicht immer nur auf der Oberfläche bleiben darf sondern immer mal einen Teil abkratzen muss um das wahre Wesen erkennen zu können.

Ilea ist eine zierliche Persönlichkeit, die allerdings viel Vertrauen, Stärke und Hoffnung ausstrahlt. Sie liebt ihr Leben, ihre Familie und natürlich ihren besten Freund mit welchem sie durch dick und dünn geht. Trotz allem hat sie auch Sehnsüchte, die sie ihrer göttlichen Abstammung verdankt und die scheinbar niemals so wirklich erfüllt werden können. Ihren Charaktere mochte ich von Beginn an, denn sie ist ruhig, offen, nicht auf den Mund gefallen und unglaublich liebevoll. Man kann sie sich bildlich direkt vor Augen vorstellen und einfach nur lieb gewinnen.

Aviv ist in diesem Buch so ganz anders als sonst. Wir lernen ihn von einer viel emotionaleren, hilfsbereiten und zerbrechlichen Seite kennen. Die Erklärungen für sein bisheriges Verhalten und auch die leichten Veränderungen innerhalb des Buches empfand ich als rund und nachvollziehbar. Ich mochte ihn hier unheimlich gerne.

Sehr schön finde ich in dem Buch, dass es zwar zum einen um die Liebe zwischen Ilea und Aviv geht, welche langsam aber stetig wächst und mich vollkommen überzeugen konnte. Doch gleichzeitig geht es um alle Jahreszeitenbrüder, welche nochmals aufeinander treffen und somit für mich diesen Band komplett machen. Es ist nicht so, dass sie mit ihrer Geschichte fertig währen sondern aktiv vorhanden sind. Ich finde es wichtig und total toll, dass sie nicht aus den Augen verloren werden.

Die Umsetzung ist meines Erachtens mehr als gelungen. Eine blühende Liebesgeschichte, die emotional total mitreisen kann und eine Familienfäde die droht alles auseinanderzubrechen. Von der ersten Seite an war ich gefesselt, denn wir erhalten hier einen frischen Aufwind. In diesem Band sind tatsächlich alle Jahreszeiten ausgeglichener und fröhlicher, zumindest zeitweise und für meine Verhältnisse strahlen sie allesamt nochmal mehr.

Der Schluss dieses Bandes ist phänomenal, denn ich war mehr als überrascht. Ich konnte nicht mal im Ansatz abschätzen was sich Jennifer Wolf sich hier hat für uns einfallen lassen. Die ganze Zeit war ich aufgeregt, hatte einen Knoten im Bauch und wusste nicht auf was ich mich einstellen sollte. Sie hat es verstanden mich mitzureisen und immer neugieriger werden zu lassen, sodass ich regelrecht am Buch geklebt habe und nicht aufhören konnte zu lesen.

Schlussendlich kann ich sagen, ein toller Schluss der fasziniert, begeistert und Hoffnungen auf einen mal anderen und vielleicht auch nochmal steigernden vierten Band verspricht. ;)

Mein Gesamtfazit:

Jeder der die Jahreszeitenreihe bisher noch nicht kennt, sollte dies schnellstmöglich nachholen.

Jennifer Wolf versteht es mit ihren Büchern zu verzaubern, die Leser mit gefühlvollen und undurchsichtigen Wendungen an die Geschichte zu fesseln und gleichzeitig die Charaktere so detailgetreu und liebevoll zu gestalten dass man sie nur lieben kann. 

Meine Wertung:


Rezension: Abendsonne von Jennifer Wolf

Schon der erste Band dieser Reihe hat mich emotional an meine Grenzen gebracht und ich kann sagen, ich hätte nicht erwartet das es noch schlimmer werden könnte. ^^°

Abendsonne von Jennifer Wolf

Bildrechte Impress.

Daten & Fakten:

Ebook: 267 Seiten
Verlag: Impress
Sprache: Deutsch
Reihe: 2 / 4
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Juli 2015

Reihe:

Band 1: Morgentau
Band 2: Abendsonne

Der Inhalt:

Niemals hätte sich Dahlia träumen lassen, dass sie einst zu den Auserwählten der Jahreszeiten gehören könnte. Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört sie nicht in die Nähe von Göttern, sondern aufs Feld, wo sie von klein auf Lavendelblüten pflückt und ihre Familie unterstützt. Aber die Anweisung der Göttin Gaia hätte klarer nicht sein können: Dieses Mal soll ein Mädchen aus Hemera zu ihren vier Söhnen geschickt werden und sich ein Jahrhundert lang an einen von ihnen binden. Sollte Daliah die Auserwählte werden, für wen würde sie sich entscheiden? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter?

Die Autorin:

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.

Das Cover:

Wunderschön und genau passend zur Jahreszeit sowie zum Inhalt der gesamten Story!!!

Mein Fazit:

Die Schreibweise ist noch immer sehr angenehm, mitreisend und gefühlvoll. Ich war von der erste Seite an mittendrin und habe mich unheimlich wohlgefühlt beim Lesen.

Dahlia mochte ich von Beginn an. Sie ist taff, weiß was sie möchte und gleichzeitig ist sie ein so gütiger und liebevoller Mensch. Familie steht bei ihr an erster Stelle und sie kämpft sowohl um ihre Freiheit, als auch um die Liebe. Ich empfand es so erfrischend, dass sie nicht nach jeder Regel spielt sondern gerne auch mal ausbricht und ihre eigenen Regeln erstellt. ;o)

Die Jahreszeiten zeigen sich mal wieder von ihrer besten Seite, wobei man hier sehr schön wahrnimmt dass es nicht einfach ist immer alleine zu sein. Sie buhlen vom ersten Moment an um Dahlia. Wobei sich der Winter logischerweise raushält und auch eine zweite Jahreszeit hält sich viel zu sehr zurück.

Die Story ist wieder einmal bombastisch. Ich habe wirklich viel erwartet, aber diese Ausarbeitung war wieder einmal phänomenal. Ich habe gelacht, gehofft und eine Menge Tränen vergossen. Wie bitte kann man nur solche Ideen haben und sie dann verwirklichen. Ich wurde von so vielen Gefühlen übermannt, dass es schon fast an Folter grenzt. :D

Ich empfand die ganze Geschichte tatsächlich nochmal etwas besser als die erste, wobei ich diese auch noch im Herzen trage. Doch hier spielt unter anderem die Jahreszeit mit die es mir schon im ersten Band angetan hat, aber auch die Ausführung der kleinen Liebesgeschichte konnte mich noch mal mehr mitreisen.

Das Ende dieser Geschichte ist sehr interessant gestaltet worden, im Grunde irgendwie ein Happy End und gleichzeitig doch auch noch so grausam. Ich habe echt geschluckt, war verzweifelt und konnte mit den Liebenden und allen Jahreszeiten mitfühlen. Wie bitte soll man solche Entscheidungen bitte treffen?!

Mein Gesamtfazit:

Mit Abendsonne hat es Jennifer Wolf geschafft eine Fortsetzung der superlative zu liefern. Ich war Dahlia, habe mit ihr geliebt, gelitten und gehofft. Schlussendlich muss ich sagen, bin ich nervlich mal wieder am Ende und kann nur hoffen, dass auch alle weiteren Jahreszeiten ihr Glück finden werden. Wobei das komplette Glück immer nur mit Kompromissen erhalten sein wird.

Jennifer Wolf versteht es, den Leser ins Gefühlschaos zu schmeißen. ^^

Meine Wertung:


Liebe Grüße,

eure Ruby