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Rezension: Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis von Stefanie Hasse

In der nächsten Woche erscheint mit "Ich bin deine Bestimmung" der erste Roman der Schicksalsbringer-Dilogie von Stefanie Hasse. Mit "Fortunas Vermächtnis" gibt uns die Autorin in einem eShort-Prequel zu der Romantasy-Reihe einen ersten Einblick in die Geschichte.

Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis von Stefanie Hasse

Bildrechte  LOEWE


Ebook: 55 Seiten
Verlag: LOEWE
Sprache: Deutsch
eShort-Prequel
Kostenpunkt: E-Book 0,00 €
Erschienen: Juli 2017


eShort-Prequel

Band 1: Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung
Band 2: Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung


Simone betrachtet das neue Gemälde im Atelier und kann es kaum fassen: Endlich hat ihre Mutter Elodie Erfolg mit den eigenen Bildern! Doch während Elodie die Glückssträhne in vollen Zügen auskostet, bleibt Simone skeptisch. Woher kommt das plötzliche Interesse an den Bildern? Könnte all das mit Elodies rätselhaftem neuen Freund zusammenhängen? Simone jedenfalls traut dem Mann nicht.

Rezension: Hüter der fünf Leben von Nica Stevens

Mit der Reihe „Verwandte Seelen“ hatte mich die Autorin sofort in ihren Bann gezogen und überzeugen können. Nun war ich natürlich unheimlich gespannt darauf, was mich in ihrem neuen Buch erwarten wird und ob sie ihr Niveau auch halten kann. ;o)

Hüter der fünf Leben von Nica Stevens



Taschenbuch: 282 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 7,99 €, TB 11,99 €
Erschienen: März 2017

Für die 17-jährige Vivien zählen die Sommertage, die sie bei ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark verbringt, zu den schönsten im Jahr. Doch dann begegnet sie dem gut aussehenden Liam, ihrem Freund aus Kindertagen, und nichts ist mehr wie zuvor. Scheinbar ohne Grund verhält er sich ihr gegenüber kühl und distanziert. Als sie durch Zufall das seltsame Brandmal auf seiner Brust entdeckt, wendet er sich ganz von ihr ab. Vivien beschließt, Liams Geheimnis zu lüften – und kommt ihm dabei gefährlich nahe …



Nica Stevens wurde 1976 geboren. Ihre Leidenschaft ist es, Menschen mit ihren Geschichten den Alltag vergessen zu lassen. Mit dem Schreiben von Romanen hat sie sich einen lang gehegten Traum erfüllt.

 

Die Schreibweise von Nica Stevens ist auch in diesem neuen Buch wieder sehr angenehm, ruhig, gefühlvoll und bildhaft sodass ich mir insgesamt ein sehr gutes Bild machen konnte. Gleichzeitig ist die Ausdrucksweise der Charaktere sehr jung gehalten, was der Geschichte im Gesamten einen frischen Touch bringt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Vivien, welche uns einen Einblick in ihr Leben und deren faszinierenden Entwicklung erzählt.

Vivien scheint ein liebes, freundliches und offenes Wesen zu haben. Ihr Charakter hat mich durchaus neugierig werden lassen, wobei ich manche Einstellungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Sie wirkt innerhalb der Geschichte ihrem Alter entsprechend und ich habe gerne ihre Gedanken, Hoffnungen und Richtungen verfolgt.

Liam ist ein vielversprechender Charakter, welcher allerdings meiner Meinung nach nicht vollständig ausgebaut wurde. Er wirkt gerade zu Beginn etwas verängstigend, zurückhaltend und besorgt was aufgrund seines Brandmals durchaus verständlich ist. Auf dem Weg hinter das Geheimnis seiner Herkunft kommt er langsam immer mehr aus sich heraus. Dennoch konnte er mich nicht vollends abholen, was ihn für mich auch etwas blass und im Hintergrund stehenden herübergebracht hat.

Die Grundidee der Geschichte finde ich wirklich spannend und ich bin mir sicher, daraus hätte man glatt auch einen Mehrteiler aufbauen können. Die Umsetzung dieses Einzelbandes hat mich leider nicht ganz überzeugen können, was einfach daran liegt dass es insgesamt sehr schnelllebig abgehandelt wurde.

Die Autorin versucht innerhalb von 288 Seiten eine Grundidee auszubauen, welche für mein Gefühl her einfach zu umfangreich ist. Innerhalb weniger Seiten wechseln wir von Unwissenheit zu fast völligem Durchblick, was mich persönlich beim Lesen teilweise sehr irritiert hat.

Die Entwicklung der Aufklärung, sowie der eingebauten Liebesgeschichten war für mich persönlich einfach etwas zu schnell und rasant.
Nachdem ich das Buch nun abgeschlossen habe, sind leider auch einige für mich interessante und wichtige Fragen noch unbeantwortet gewesen was ich unglaublich schade fand.

Schlussendlich muss ich sagen, dass die Geschichte mir durchaus ein paar schöne Lesestunden bescheren konnte mich aber schlussendlich gerade im Bezug auf ihre erste Trilogie etwas nachdenklich macht. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie aus dieser Idee so viel mehr hätte rausholen können.

 

Mit „Hüter der fünf Leben“ hat Nica Stevens für mein Gefühl einiges an Potenzial verschenkt, was ich unglaublich schade finde. Die Grundidee finde ich total interessant, die Charaktere sind liebevoll gestaltet und der Aufbau gerade zu Beginn war sehr vielversprechend und dennoch verlief es mir im Gesamten etwas zu unrund und zu schnell.






Rezension: Die Elite - Spark von Vivien Summer

Ich habe das Cover inkl. des Klappentextes gesehen und wusste einfach instinktiv, dass ich diese Story genauer unter die Lupe nehmen wollte. Nun habe ich den ersten Band gelesen und möchte euch gerne meinen Eindruck dazu vermitteln.

Die Elite - Spark von Vivien Summer

Bildrechte Impress


Ebook: 340 Seiten
Verlag: Impress
Sprache: Deutsch
Reihe: 1 / 3
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Februar 2017


Band 1: Spark
Band 2: Fire


**Willkommen in den obersten Rängen der Gesellschaft…**

Kurz vor ihrer Volljährigkeit stellt sich heraus, dass Malia zu den Glücklichen der Gesellschaft gehört – den Menschen, denen eine außerordentliche Gabe zuteilgeworden ist. Von einem Tag auf den anderen zählt sie zur High Society des Landes: der ELITE. Aber für die verschlossene, immerzu unsichtbar bleibende Malia geht damit ein Albtraum in Erfüllung. Nicht nur richten sich plötzlich sämtliche Augen der Nation auf sie, auch muss sie sich als Trägerin eines übernatürlichen Elements ausgerechnet von dem bislang unerreichbaren High Society Boy Christopher Collins ausbilden lassen. Dem Jungen, in den sie seit Jahren heimlich verliebt ist und in dessen Augen das gleiche Feuer lodert wie in ihren…


Vivien Summer wurde 1994 in einer Kleinstadt im Süden Niedersachsens geboren. Lange wollte sie mit Büchern nichts am Hut haben, doch schließlich entdeckte auch sie ihre Liebe dafür und verfasste während eines Freiwilligen Sozialen Jahres ihre erste Trilogie. Für die Ausbildung zog sie schließlich nach Hannover, nahm ihre vielen Ideen aber mit und arbeitet nun jede freie Minute daran, ihr Kopfkino zu Papier zu bringen.

 

Die Schreibweise der Autorin ist sehr leicht, locker und gleichzeitig auch actionreich und rasant. Als Leser kann man der Geschichte sehr einfach und schnell folgen, wird durch einige Passagen regelrecht durchgezogen und hat schlussendlich dennoch den Überblick erhalten.

Erzählt wird diese Geschichte aus der Ich-Perspektive unserer Hauptprotagonistin Malia, welche uns insgesamt einen ganz guten Überblick gibt. Nur an zwei Stellen erhalten wir einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt einer anderen Person, welche wir in diesem Band jedoch noch nicht so ganz zuordnen können.

Malia ist ein für mich bisher sehr schwieriger Charakter. Auf der einen Seite ist sie zäh und versucht sich durchzubeißen, aber auf der anderen Seite ist sie auch so unglaublich naiv, gefühlsdusselig und extrem zurückhaltend. Ihr hätte oftmals einfach mehr Rückrat gut getan. Ich mochte ihr Wesen an sich schon ganz gerne, doch innerhalb des Buches hat sie sich keineswegs gebessert sondern ist bis zum Schluss nicht so weit über ihre Gefühlsmasche hinüberzusteigen. Das empfand ich oftmals leider als sehr nervend.

Chris ist der Bad Boy in der Geschichte und lässt gerne mal seine böse Seite den Vormarsch. An sich finde ich seinen Charakter sehr interessant und man hätte ihn vor allem mysteriös und anziehend aufbauen können, doch leider hat auch er mich innerhalb der Geschichte nicht vollends überzeugen können. Er ist mir oftmals zu grob, zu unentschlossen und seine Gefühlsanwandlungen machen für mich leider so gar keinen Sinn. Ich konnte manche Entwicklungen seinerseits nicht wirklich greifen.

Die Geschichte an sich beinhaltet viele Ähnlichkeiten mit anderen Dystopien und doch finde ich, dass die Autorin alles realtiv gut und vor allem actionreich umgesetzt hat. Man wurde insgesamt sehr gut durch die Geschichte gezogen, konnte durch einige kleine unvorhersehbare Wendungen mitgerissen und letztlich neugierig auf den Fortlauf der Geschichte gemacht werden.

Dennoch hat mir unter anderem die unterschwellige Liebesgeschichte, welche man von Anfang erahnen konnte etwas irritiert und teilweise genervt. Malia ist so fixiert, kann sich nicht richtig konzentrieren und hat dadurch immer wieder Probleme. Chris hingegen geht oftmals einfach auf Tuchfüllung um kurze Zeit später die Kontrolle zu verlieren oder ausfällig zu werden. Diese Entwicklung konnte mich manchesmal leider immer wieder zur Weißglut bringen.

Die beinhaltende Grundidee hat mir sehr gut gefallen und ich bin wirklich sehr darauf gespannt, wie es in den Folgebänden weitergeht. Allerdings hätte ich mir in diesem ersten Band schon vielmehr Hintergrundinformationen gewünscht, bzw. die Entwicklung der einzelnen Kräfte und die Trainingseinheiten selber. Malia wird nach und nach besser mit ihrer Kraft, bringt schlussendlich sogar noch eine Überraschung auf den Plan und ich als Leser war einfach nur verwirrt. Ich habe nicht verstehen können, warum es auf einmal soweit gekommen ist und wie sie das geschafft hat. Hier wurden für mich interessante und irgendwie auch wichtige Details einfach zu wenig ausgebaut.

An Band 2 werde ich auf alle Fälle noch dran bleiben und bin gespannt, wie die Autorin hier alles weiterentwickeln wird und ob auch unsere Charkatere etwas mehr Rückrat und Selbstverstrauen erhalten.

 

Mit „Die Elite – Spark“ hat Vivien Summer insgesamt eine interessante Dystopie ins Leben gerufen, die gerade durch ihren mitreisenden und lockerleichten Schreibstil besticht. Die Umsetzung der Geschichte ist rasant, die Charkatere selber jedoch teilweise etwas anstrengend und dennoch hat mich die Umsetzung und das Ende der Geschichte neugierig auf den zweiten Teil gemacht, sodass ich nun gespannt auf April warten werde.








Rezension: Everly - Schattenreich des Himmels von Vivien Sprenger


Bei dieser Geschichte war ich mir einfach nicht sicher, ob ich sie lesen möchte oder nicht. Auf der einen Seite hat sie mich unheimlich neugierig gemacht, aber auf der anderen konnte sie mich nicht vollständig auf den ersten Blick überzeugen. Letztlich hat sie trotz allem ihre Chance bekommen.

Everly - Schattenreich des Himmels von Vivien Sprenger



Ebook: 268 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Sprache: Deutsch
Reihe: 1 / ?
Kostenpunkt: E-Book 4,99 €
Erschienen: Januar 2017


Band 1: Schattenreich des Himmels


**Gefangen zwischen Himmel und Hölle**

Gegen das oberste Gebot der Erzengel zu verstoßen, bedeutet für einen Engel die Höchststrafe. So auch für Everly Hanson, die nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihren Lebensinhalt verloren hat. Abgelehnt von ihren Freunden lebt sie nun ein ganz normales Leben zwischen den Menschen. Zumindest bis ihre Verbannung aufgrund mysteriöser Ereignisse plötzlich widerrufen wird und sie in ihre Welt zurückkehren kann. Konfrontiert mit ihren ehemaligen Freunden und ihrer großen Liebe muss sie nun lernen, stark zu sein. Stark genug, um all die Geheimnisse des himmlischen Instituts aufzudecken und die Liebe ihres Lebens vielleicht doch noch zurückzugewinnen…


Vivien Sprenger wurde 1997 geboren und lebt mit ihrer Familie in Nordrhein-Westfalen. Bereits in der sechsten Klasse entdeckte sie die fesselnde Welt der Fantasy-Bücher für sich und beschloss selber magische Geschichten zu schreiben, mit denen sie Leser in einen Bann ziehen kann. Was als bloßer Zeitvertreib in den Sommerferien begann, entwickelte sich schnell zu einer bleibenden Leidenschaft, die immer ihren festen Platz neben Jurastudium, Hobbys und Freunden behält.

 

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, angenehm und insgesamt ruhig gehalten sodass man der Story relativ einfach und ohne Komplikationen folgen kann.

Etwas schwierig empfand ich hingegen die ständig wechselnden Sichtweisen. Ich habe sie jetzt nicht genau gezählt, aber es waren um die 5-6 Personen, welche die Geschichte aus ihrer Sichtweise erzählt haben. Ich empfand es als etwas zu viel, da mich dies beim flüssigen Lesen doch teilweise etwas gestört hat. Wir sind von Person zu Person gesprungen und ich war manches Mal echt verwirrt wen ich vor mir habe, auch wenn die Namen vor jedem Kapitel davor stehen.

Everly ist die Hauptprotagonistin in der Geschichte und eine taffe, gefühlsbetonte und offene Persönlichkeit. Man kann sie sich eigentlich sehr gut vorstellen, einen Bezug zu ihr aufbauen und ihr so auch in der Geschichte recht gut folgen.

Neben ihr gibt es noch ihre Freunde, welche alle ihr eigenes Wesen und teilweise auch Gedankenwelt erhalten. So kann man auch sie verfolgen und innerhalb der eigentliche Geschichte noch kleine Randaktionen verfolgen. Auf der einen Seite eine tolle Idee, auf der anderen Seite teilweise etwas verworren umgesetzt.

Die Umsetzung der Geschichte im Gesamten empfand ich insgesamt sehr interessant, allerdings verstecken sich auch ein paar Ungereimtheiten und Schwächen dahinter. Manche Entscheidungen bzw. eingebaute Wendungen waren mir etwas zu unverständlich bzw. konnten von mir nicht ganz nachvollzogen werden. Nach den ersten Kapiteln in diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass es ein Einzelband sein wird weil so viele Konflikte von jetzt auf gleich gelöst werden konnten. Doch kurze Zeit darauf, verlief es mir fast etwas zu glatt und einfach, sodass ich dachte dass doch noch etwas folgen könnte.

Everly´s Gaben und Abstammungen konnte ich mir leider schon relativ früh im Buch denken. Die Idee ist schön, aber es war für mich leider keine allzu große Überraschung zum Schluss die aufgewarteten Informationen aufzunehmen. Schon ziemlich am Anfang war mir klar, wohin uns diese Reise führen sollte.

Die eingebaute/n Liebesgeschichte/n sind zwar ganz süß angehaucht, aber konnten mich nicht vollends überzeugen. Mir hat hierbei ein bisschen das Gefühl gefehlt, bzw. der Ansatz hin warum es sich in diese Richtung entwickelt. Auf der einen Seite war es noch nicht vorhanden und auf einmal entflammt ein Funke, der aber letztlich nicht ausgelebt wird. Es hat für mich hier einfach nicht so gepasst gehabt.

Insgesamt wurde ich jedoch schön unterhalten, wenn mir trotz allem noch etwas mehr Überraschungseffekte, spannende Momente und gelüftete Geheimnisse mehr Spaß bereitet hätten. Hier lief mir teilweise alles etwas zu rund, zu einfach und einstudiert. Es macht so den Eindruck, als ob auch die beinhaltenden Charaktere mit Hintergrundwissen voranschreiten und dennoch in verschiedene Fallen hineintapsen.

 

Vivien Sprenger hat mit „Everly – Schattenreich des Himmels“ durchaus einen interessanten Debütroman ins Leben gerufen, welcher zwar mit keiner allzu neuen Story aufwartet aber dennoch liebevolle Charaktere beinhaltet. Für ein Debüt würde ich dennoch sagen, dass es solide aufgebaut und ausgeführt wurde. Es hätte noch mehr rausgeholt werden können, aber ich bin mir sicher dass die noch sehr junge Autorin noch ihre Richtung finden wird. :)